Dienstag, 10. Juli 2018

FAIRNESS RUN FOR 5 Km

FAIRNESS RUN FÜR 5 Km
 
Es ist ein Monat vergangen, seit ich an einem Laufwettbewerb teilgenommen habe. Ich habe mir am Jahresanfang verschiedene Laufveranstaltungen in meinem Terminplaner notiert, die ich mitmachen wollte. Es waren darunter zum Beispiel der Spendenlauf "Ich helfe laufend" im Augarten, der Stadtlauf in Baden und auch der DM Family Run in Olmütz - Tschechien. Aber je näher die Termine rückten, desto mehr haderte ich mit mir. Schlussendlich strich ich das Vorhaben aus einem einfachen Grund: mir fehlte die nötige Energie.
 

Ich hatte Anfang Juni einen kurzen Urlaub, aus dem ich neue Kräfte schöpfen konnte. Natürlich packte ich auch meine Laufschuhe und Laufsachen ein - ich hoffte, dass meine verlorene Begeisterung wieder zurückkehren würde. Und sie kam auch wieder langsam zurück - ich lief neue Strecken, ich powerte mich beim Intervalltraining aus und genoss den Long Jog.
Ich kehrte mit neuem Elan nach Wien zurück - keine Spur von Müdigkeit und Erschöpfung. Das musste ich sofort ausnutzen, also meldete ich mich für den Fairness Run für 5 Km, der am 28.06. in Wien stattfand, an.
Ich habe mich auf diesen Lauf nicht extra vorbereitet. Ich konzentrierte mich nicht krampfhaft auf die regelmäßige Einnahme von Kohlenhydraten und Flüssigkeit und ich maß die gelaufenen Kilometer nicht nach jeder Einheit, sondern reduzierte meinen Trainingsumfang, lief nur dreimal pro Woche, machte zweimal wöchentlich die Kraftübungen und aß, was mir schmeckte. Hier gibt es meinen aktuellen Trainingsplan inklusive Krafttraining:https://www.runnersworld.de/trainingsplan/trainingsplan-10-km und http://www.oesterreichischer-frauenlauf.at/show_bericht.php?ber_id=2046&fpid=12
Ich wollte keine persönliche Bestzeit bei diesem Laufevent erreichen, sondern einfach nur Spaß daran haben. Den Fairness Run kann man in zwei österreichischen Städten laufen - in Wien und in Linz. In Wien läuft oder walkt (Nordic Walking) man die 5 km über die Mariahilferstraße und die nahelegenen Gassen. Der Fairness Run weist nicht nur auf den Fair-Play im Sport hin, sondern auch auf ökologische und soziale Fairness. Man konnte seine Laufbekleidung und Laufschuhe im Rahmen dieser Laufveranstaltung, in Kooperation mit Clean Clothes Campagne, unter die Lupe nehmen und checken lassen, ob sie fair produziert worden sind. Auf der Webseite vom Fairness Run findet man auch verschiedene Empfehlungen zu bewusstem und nachhaltigem Einkaufen und Leben. Hier gibt es den Link:www.fairnessrun.at
Es ist also kein Wunder, dass ich mir diesen Lauf nicht entgehen lassen wollte. Ich fand es interressant, etwas Neues über die eigene Kleidung zu erfahren. Ich bin keine Ökotante, die strikt auf alle Etiketten sieht und sich in jedem Geschäft erkundigt, ob die Kleidung "fair" produziert ist. Aber auf der anderen Seite ist es mir auch nicht egal, dass einige Produzenten Chemikalien bei der Warenherstellung verwenden oder ihre Mitarbeiter schlecht behandeln.
Aber zurück zum Laufevent. Ich wollte diesen Lauf locker angehen und ihn genießen. Ich spürte keine Nervosität am Start, sondern Freunde als der Startschuss erklang. Ich lief los mit den anderen Läufer - über die Mariahilferstraße und über die Seitengassen. Das Wetter war perfekt. Es war frisch, da es kurz davor geregnet hatte. Keine brütende Hitze, die das Laufen unangenehm macht, sonden ein Wetter, das wie fürs Laufen gemacht ist. Ich konnte schnell laufen, ohne das Gefühl zu haben, dass ich bald zusammensacke oder Kreislaufprobleme bekomme. Ich genoss den Lauf wirklich und versuchte, mein Bestes zu geben.
Und ich habe mein Bestes gegeben, denn ich knackte meine Bestzeit, die auf der Webseite des Fairness Run veröffentlicht wurde: 27:59. Ich konnte es nicht fassen. Wieso erreichte ich meine Bestzeit gerade bei dieser Laufveranstaltung, bei der es mir vollkommen egal war, mit welcher Zeit ich die Ziellinie überschreite und bei der ich nur Spaß am Laufen haben wollte?! Vielleicht hat es mit der ausreichenden Regeneration zu tun. Als ich an dem Österreichischen Frauenlauf oder dem Avon Lauf in Brünn mitmachte, spürte ich zwar Begeisterung, aber innerlich war ich ausgelaugt.
Ich bin stolz darauf, dass ich dieses Ergebnis nach dem regelmäßigen Training erreicht habe. Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber es hat geklappt. Die Hoffnung stirbt doch zuletzt - Mein Lieblingssprichwort beim Laufen - denn ich habe die 27:30 Marke noch nicht geknackt. Mit anderen Worten: Das Laufen ist eine unendliche Geschichte.

 
 
 
 
 
 
FAIRNESS RUN FOR 5 Km
It has been a month since I joined a running competition. At the beginning of the year, I wrote down some running events in my personal organizer, which I wanted to participate. For example there was the "Ich helfe laufend"-Run in Augarten, the Stadtlauf in Baden and the DM Family Run in Olomouc, Czech Republic. But the closer the dates came, the more I wrangled with myself. Finally, I withdrew my intention for this simple reason: I lacked the energy.
I had a short vacation at the beginning of June, out of which I could draw new energy. Of course, I packed my running shoes and running stuff - I hoped that my lost excitement would return. And it did came back slowly - I ran new ways, I burned off energy during interval training and I enjoyed the long jog.
I returned to Vienna with a new pep. No sign of tiredness and exhaustion. I had to take advantage of this condition immediately so I signed up for the Fairness Run for 5 Km, which took place in Vienna on 28.06.
I didn´t especially prepare myself for this run. I didn´t pay more attention to eating enough carbohydrates and getting enough liquid. I didn´t even measure the kilometres after each running-unit. I reduced my training and ran only three times a week, I did strength training twice a week and ate what was to my liking. Here is my current training plan including strength training: https://www.runnersworld.de/trainingsplan/trainingsplan-10-km and http://www.oesterreichischer-frauenlauf.at/show_bericht.php?ber_id=2046&fpid=12
I didn´t want to achieve a personal best time at this running event I simply wanted to have fun. The Fairness Run takes place in two Austrian cities - Vienna and Linz. In Vienna you run or walk (Nordic Walking) the 5 km through the Mariahilferstraße and its side streets. The Fairness Run not only points to fair play regarding sports, but also to ecological and social fairness. You could get your running clothes and running shoes checked out at this event - in cooperation with Clean Clothes Campagne - and see if they were produced fairly. You can find various recommendations on conscious and sustainable shopping and life on the Fairness Run´s Website. Here is the link:www.fairnessrun.at
So it is no surprise that I didn´t want to miss out on this run. It was interesting to learn something new about my own clothes. I´m not an ecologist who strictly looks at every single label during shopping and who inquires, if the clothes are produced fairly. But on the other hand it is not like I wouldn‘t mind that some producers use chemicals during colthes-production or even mistreat their employees.
But back to the running event. I wanted to take it easy and enjoy it. I wasn´t nervous at the start but I felt joy when I heard the starting shot. I ran with the other runners - through the Mariahilferstraße and through its side streets. The weather was perfect. It was fresh because it had rained before - No sweltering heat that makes jogging uncomfortable, but a weather made for running. I was able to jog fast, without getting the feeling that I would black out soon or get a circulatory failure. I really enjoyed the run and tried to do my best.
And I did do my best. I did a best time according to the Fairness Run´s Website: 27:59. I couldn´t believe it. Why did I reach my best time at this running event, where I didn´t care at all, which time I achieve and where I just wanted to have fun?! Maybe it has to do with a sufficient regeneration. When I participated in the Austrian Women´s Run or the Avon Run in Brno, I also felt excitement, but inside I felt drained.
I´m proud that I have achieved such result after the regular training. It took some time, but it worked out. Hope dies last - My favourite saying regarding running - because I have not undercut the 27:30 mark until now. In other words: running is a never-ending story.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 5. Juli 2018

SKIN CARE AND MAKE-UP CONSULTATION

SKIN CARE AND MAKE-UP BERATUNG
 
Am 30.05 landete ein E-mail vom Body Shop in meinem Posteingang - mit der Info, dass sie gratis eine Skin Care und Make-up Beratung anbieten. Nachdem ich die Gesichtspflege und Schminke von Body Shop verwende und vom geschulten Personal gerne Neues in Sachen Gesichtspflege erfahre, zögerte ich keine Sekunde und machte sofort einen Termin aus.

 
Das E-mail kam mir sehr gelegen, denn meine Haut fühlte sich gespannt und müde an nach dem regelmäßigen Lauftraining. Außerdem spürte ich seit längerer Zeit, dass ich mit meinem Lauftraining,  ein bisschen zurückschrauben und mich ein bisschen mehr entspannen und verwöhnen sollte, um dann wieder frisch und energiegeladen durchstarten zu können
Der Body Shop ist eine britische Handelskette für Kosmetikprodukte, die zum brasilianischen Natura-Konzern gehört. Der Body Shop wurde 1976 von Anita Roddick in Brighton (England) gegründet. Bis 2017 war er ein Tochterunternehmen von L´Oreal. Anita Roddick wirbt mit dem Verzicht auf Tierversuche sowie mit der Einhaltung weiterer ethischer Grundsätze. Hier kannst Du mehr über den Body Shop lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/The_Body_Shop.
Als ich am Vormittag in die Body Shop Filiale im Donauzentrum kam, wartete die Dame bereits auf mich. Zuerst stellte sie mir einige Fragen, die meine Haut und Gesichtspflege betreffen: „Beschreiben Sie mir Ihre Haut" „Wie sieht ihre Gesichtspflege-Routine aus?", „Welche Produkte verwenden Sie regelmäßig?", usw. Ich beantwortete ihr rasch all die Fragen. Dann maß sie mit einem Gerät meine Gesichtsfeuchtigkeit. Das Gerät zeigte 35%. Ich war ein bisschen erschrocken - denn 35% sind nicht einmal die Hälfte und da ich sehr viel trinke, erwartete ich natürlich andere Werte. Sie beruhigte mich aber und sagte, dass es nicht so schlimm sei und dass man mit einer guten Feuchtigkeitscreme sehr positive Ergebnisse erzielen könne. Sie maß auch meine Körperfeuchtigkeit und hier war ich richtig zufrieden - das Gerät zeigte 55%. Hurra, endlich habe ich mir dank des Laufens angewöhnt, genügend Flüssigkeit zu mir zu nehmen.
Nachher sprachen wir über Gesichtspflege. Sie zeigte mir einige Produkte, die für meine Haut geeignet waren. Ich habe anscheinend eine typische Mischhaut. Auf den Wangen ist meine Haut meistens trocken und spannt, dagegen glänzt sie auf Stirn, Kinn und Nase. Bis jetzt habe ich die Tagescreme "Serum Vegetal Wrinkles und Radiance" und die Nachtcreme "Sleeping Care - Serum Vegetal - Wrinkles und Radiance" von Yves Rocher verwendet. Ich war mit der Tagescreme besonders im Winter und im Frühling sehr zufrieden. Meine Haut war sehr geschmeidig. Wenn die Temperaturen jedoch über 20 Grad stiegen, zog meine Haut richtig an den Wangen. Deshalb verwendete ich immer die "Sunsentive Anti-Wrinkle-Creme 30" von Declare. Die Creme versorgt meine Haut mit Feuchtigkeit und pflegt sie. Außerdem beugt sie Zeichen vorzeitiger Hautalterung, wie feine Linien, Pigmentflecke und Sonnenfältchen vor, und unterstützt zusätzlich eine gleichmäßige, lang anhaltende Bräune.
Zu meiner Überraschung empfiehlt mir die Dame die Tages- und Nachtcreme mit Vitamin E, die ich im Winter probiert habe und deren Verwendung ich einstellen musste, weil meine Haut nach der Behandlung fettig glänzte. Die Kosmetikerin erklärte mir aber, dass man gerade im Sommer solche feuchtigkeitspendenden Cremes benutzen sollte. Und im Winter könne ich wieder zu der Creme "Drops and Youth" greifen, die mit Stammzellen von Edelweiß, Stranddistel und Meerfenchel angereichert ist. Sie wirkt ebenfalls gegen die ersten Zeichen der Hautalterung.
Ich benutze momentan ein schäumendes Waschgel, eine Gesichtslotion und die Augenmaske von der Reihe "Drops and Youth" und kann sie nur empfehlen. Denn sie reinigen die Haut wirklich gründlich, und die Augenmaske kann man täglich einmassieren. Seit ich die Augenmaske benutze, habe ich bemerkt, dass sich keine grauen Augenringe mehr unter meinen Augen bilden. Natürlich kann ich mich nicht nur auf die Augenmaske verlassen, sondern achte auch auf eine Kombination aus genügend Flüssigkeit, Schlaf und gründlicher Augen-Make-up Enfernung.
Ich schminke das Augenmake-up mit dem "Express Augen Make-up Entferner" von Yves Rocher ab. Da ich keine Wimperntusche benutze, sondern nur Lidschatten, geht das Abschminken sehr rasch und problemlos: das befeuchtete - aber nicht triefende Wattepad einige Sekunden sanft auf die Lider drücken, vorsichtig nach unten streichen und fertig.
Da ich über 35 Jahre alt bin, greife ich regelmäßig zum Serum und gönne mir einmal pro Woche ein Gesichtspeeling und eine Gesichtsmaske. Ich benutze jeden Morgen Gesichtserum "Skin Boost mit Vitamin C" vom Body Shop. Zuerst reinige ich meine Haut gründlich mit dem schäumenden Waschgel und einer Lotion, dann trage ich die Augenmaske auf und daraufhin ein Serum. Ich warte ca. 10 Minuten, bevor ich die Tagescreme einmassiere. Der "Vitamin C Skin Boost" hilft gegen müde, matte Haut und verleiht Glanz. Die Vitamin C Skin Boost Creme ist meiner Meinung nach Geschmacksache, denn das Serum enthält Vitam C und manchmal kann die Haut sehr empfindlich reagieren. Ich benutze dieses Serum jetzt über ein Jahr und es passierte mir nur einmal im Winter, dass sich meine Haut nach der Anwendung abgeschält hat. Damals verwendete ich das Serum zweimal täglich. Ich entschied mich nachher, das Serum nur einmal pro Tag einzumassieren. Es war alles in Ordnung. Als ich das Serum aufgebraucht hatte, tauschte ich es gegen ein anderes Serum "Vitamin E Serum in Öl für die Nacht". Ich kaufte das Serum mit Vitamin C danach doch wieder, weil sich meine Haut so geschmeidig und glatt nach der Anwendung anfühlt.
Wie ich schon im vorigen Absatz erwähnt habe, gönne ich mir einmal pro Woche Gesichtspeeling und Gesichtsmaske. Ich habe lange Zeit ein gutes Peeling gesucht, das meine Haut pflegt und zusätzlich die abgestorbenen Hautzellen an der Oberfläche sanft und gründlich entfernt. Im Rahmen dieser Beratung durfte ich verschiedene Peelings von Body Shop ausprobieren, bis ich das "Pure Resurfacing Liquid Peel" von Drops and Light gefunden habe. Durch die erneuerende Gel-to-Peel - Technologie werden Unreiheiten und abgestorbene Hautzellen eingeschlossen und sanft entfernt. Das Peeling ist reich an an Vitamin C, Mineralien, Nährstoffen und beinhaltet aufhellendes Rotalgenextrakt aus dem Nordatlantik.
Ich liebe Gesichtsmasken - deshalb war ich sehr froh darüber, dass mir die Dame einige Gesichtsmasken zum Ausprobieren in kleinen Tiegelchen gegeben hat. Ich habe lange Zeit über den Kauf einer Nachtmaske von "Drops and Youth" nachgedacht, aber da ich bereits die Gesichtsmaske "Etiopian Honey Deep Nourishing Mask" habe, habe ich diesen Kauf immer wieder verschoben. Deshalb war ich froh darüber, dass ich das Tiegelchen als Geschenk bekommen habe. Diese Maske trägt man nach der Gesichtsreinigung auf und lässt sie über Nacht einwirken. Sie enthält Stammzellen vom Edelweiß, spendet Feuchtigkeit und hilft gegen die ersten Anzeichen von Hautalterung. Ich fand sie fantastisch, denn meine Haut sah am nächsten Morgen praller und weicher aus. Außerdem überzeugte mich auch der Vorteil, dass man sie über Nacht einwirken lässt und am nächsten Tag einfach abwäscht. Sie hinterlässt keine Flecken auf dem Kopfpolster und zieht sehr gut in die Haut ein. Einfach praktisch für alle, die an Zeitmangel leiden.
Die nächste Maske, die ich zum Probieren bekam, ist die Himalaya Charcoal Ton- Maske. Diese Maske verfeinert das Hautbild und wirkt belebend. Sie ist 100% vegan, ohne Parabene, Paraffin, Silikone oder Mineralöl. Sie ist mit Bambuskohle, Grünteeblättern und Bio-Teebaumöl angereichert. Sie beseitigt Hautunreinheiten und verfeinert das Erscheinungsbild der Poren.
Ich benutze auch sehr oft die Gesichtsmaske "Etiophian Maske - nährende Maske" - diese Maske spendet Feuchtigkeit, repariert beanspruchte Haut und lässt sie weich und geschmeidig erscheinen.
Ich habe mich im Body-Shop auch schminken lassen und habe mir auch einige Make-up Produkte zugelegt. Aber darüber verrate ich Dir in einem anderen Post mehr.
Und jetzt habe ich eine Frage an Dich! Was macht Deiner Meinung nach eine gute Gesichtspflege aus? Die Pflegeprodukte? Eine gesunde Ernährung? Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft? Eine entspannte und stressfreie Lebensweise - oder eine Kombination aus allem? Und welche Produkte verwendest Du? Hast Du bereits Erfahrung mit Body Shop Produkten? Wenn Du magst, kannst Du mir einen Kommentar hinterlassen.

from left to right: face Lotion "Drops and Youth", Express Eye Make-up" Yves Rocher, foaming cleansing gel "Drops and Youth"
 
from left to right: Sleeping care-serum vegetal wrinkles and radiance, Skin Boost by Vitamin C and Eye mask "Drops and Youth" 
 
From left to right: Sunsensitive Anti Wrinkle Cream, and day cream Serum Vegetal wrinkles and radiance
 
from left to right: face mask: "Etiopian mask - nourishing mask" and Peeling Pure Resurfacing Liquid Peel "Drops and Light"
 

SKIN CARE AND MAKE-UP CONSULTATION
On the 30th of May I got an e-mail from Body Shop that said, that they were offering a free skin-care and make-up consultation. I didn´t hesitate for a second and immediately made an appoitment, because I use the skin care and make-up of Body Shop and I also like to learn something new about facial care from the trained staff.
The e-mail met my interest, because my skin felt a little tense and tired after the regular training. Besides, I have felt for a long time, that I should slow down a bit with my running schedule, and that I should relax a bit more and pamper myself to start fresh and energetic again.
The Body Shop is a Britisch cosmetics retailer, belonging to the Brazilian Natura-Group. The Body Shop was founded in 1976 by Anita Roddick in Brighton (Great Britain). It was a subsidiary company of L´Oreal until 2017. It promotes the renunciation of animal testing and compliance with other ethical principles.
When I came to Body Shop store in Donauzentrum in the morning, the lady was already waiting for me. First, she asked me some questions about my skin and facial care routine: Describe me your skin! What does your facial care routine look like? What kind of products do you use regularly? I quickly answered all questions. Then she measured my facial moisture. The device showed 35%. I was a bit dissapointed - because €35% isn´t even half and I expected other results. But she calmed me down and said, that it wasn‘t that bad and that I could get better results using a good facial moisturizer product. She also measured my body moisture index and here I was really satisfied - the devise showed: 55%. Woohoo, I learned to get enough liquid thanks to running.
After that, we talked about facial care. She showed me some products that were suitable for my skin. I have a typical combination skin. My skin ist mostly dry on my cheeks, but it glows on the forehead, chin and nose. I have been using the day cream "Serum Vegetal Wrinkles and Radiance" and night cream "Sleeping Care - Serum Vegetal Wrinkles and Radiance" by Yves Rocher so far. I was very happy with the day cream especially in winter and spring. My skin was very smooth. But when the temperatures climbed over 20 degrees, my skin got tense on my cheeks. I had to invest into "Sunsentive Anti-Wrinkle Cream 30" from Declare. The cream moisturises and nourishes my skin. Furthermore, it prevents early skin aging signs such as fine lines, pigmentation and sun wrinkles. It also supports a long-lasting tan.
To my surprise, the lady recommended me day and night cream with vitamin E, which I had already used in winter but which I had to stop using because my skin was glowing after applying the cream. The beauty specialist explained to me, that especially in summer I should use such moisturizing cream. And in winter, I could use creams like "Drops and Youth" that are enriched with stem cells of edelweiss, sea thistle and sea fennel. They also prevent early skin aging signs.
I´m currently using a foaming cleansing gel, a face lotion and eye mask from the series "Drops and Youth" and I can highly recommed it. They thoroughly clean my skin and the eye mask can be massaged in daily. I have noticed that there are no dark circles under my eyes anymore since I am using the eye mask. I‘m not only relying on the eye mask, but also on the combination of sufficient liquidity, sleep and thorough eye-make-up-removal.
I remove the eye make-up with "Express Eye Make-up Remover" by Yves Rocher. The removal is very quick and easy, since I do not use mascara, only "eyeshadow". Press down the moist (not soaking wet) cotton pad on your eyelids for a few seconds and then gently stroke down - and you‘re done.
I regularly turn to the serum and treat my skin with a facial peeling and a face mask once a week . Every morning I apply the face serum "Skin Boost with Vitamin C" by Body Shop. First, I thoroughly cleanse my skin with the foaming cleansing gel and a lotion, then I apply an eye mask and a serum. I wait about 10 minutes before I rub in the day cream. The "Vitamin C Skin Boost" helps against tired, dull skin and makes your skin shine. In my opinion the "Vitamin C Skin Boost Cream" is a matter of taste, because it contains vitamin C and sometimes the skin can react very sensitive. I used this serum for more than a year and it happend to me once - in winter - that my skin flaked off after the application. I used the serum twice a day at that time. I decided to apply the serum only once a day after this experience. Then everything was alright again. When I used up the serum, I changed it for another one: "Vitamin E Serum in Oil for the Night". But then I bought the serum with vitamin C again because it made my skin feel very smooth.
As I mentioned in the previous passage, I treat myself once a week with that facial peeling and face mask. I have been looking for a good exfoliation, that gently nourishes my skin and removes the dead skin cells, for a long time. I was allowed to try different exfoliation within this consultation, until I found the "Pure Resurfacing Liquid Peel" by Drops and Light. The recovering gel-to-peel-technology encloses and gently peels off impurities and dead skin cells. The scrub is enriched with the brightening Red Algae Extract - harvested from the North Atlantic, with vitamin C, with minerals and nutrients.
I love facial masks - so I was very happy that the lady gave me some facial masks in a little jar to try them out. I´ve been thinking about buying a night mask from the "Drops and Youth" series for a long time, but since I have already got the "Etiopian Honey Deep Nourishing" face mask, I have always postponed this purchase. That´s why I was glad when I got a jar as a present. This mask gets applied after the facial skin care routine and is left to work overnight. It is enriched with Edelweiss Plant cells from Italy and Communit Trade organic babassu oil from Brazil. it smoothens and refreshes the skin and works against the first signs of skin aging. I think it´s fantastic, because my skin looked very soft and smooth the next morning. It also is very practical because you let the mask work over night and the next day you just wash it off. It doesn‘t leave any stains on the pillow and it gets absorbed by the skin very well. Simply practical for those who are short of time.
The next mask I got try out is the Himalaya Charcoal clay mask. This mask refines and revives the skin. Its 100% vegan, without parabens, paraffin, silicone or mineral oil. It‘s enriched with bamboo charcoal, green tea leaves, and organic tea tree oil. It recovers impurities and refines the appearance of the pores and ensures a healthy looking skin.
I also often use the face mask "Etiopian mask - nourishing mask". This mask moisturizes and repairs stressed skin.
I also got made up in the body shop and I also purchased some make-up products. But I will tell you more about that in another post.
And now I have got a question to you! What do you think is important regarding facial care? The skin care products? A healthy lifestyle with regular outdoor exercise? A relaxing and stress-free lifestyle - or a combination of all of them? And what kind of products do you use? Do you already have experience with Body Shop cosmetics? If you like, you can leave me a comment.
         


Mittwoch, 27. Juni 2018

FIT IN 12 WEEKS - WEEK 11 AND WEEK AFTER


FIT IN 12 WOCHEN - WOCHE 11 UND WOCHE DRAUF
Die Zeit vergeht sehr schnell. Es ist schon einen Monat her, seit ich am "Österreichischen Frauenlauf" teilgenommen habe. In meinem vorigen Post konntest Du mehr über das Event lesen.




Heute beschreibe ich Dir nicht nur die letzte Laufvorbereitungswoche, sondern auch die Woche nach dem Lauf. In dieser Woche danach" bekommst Du einen kurzen Überblick darüber, welche Sportarten ich neben dem Laufen am Häufigsten im Sommer mache und welche neue sportliche Tätigkeit ich in meinen Plan aufgenommen habe. Außerdem verrate ich Dir einige Kraftübungen, mit denen Du fitter und schneller wirst. Weiter unten findest Du dann auch Empfehlungen bzw. Links zu Laufgruppen, mit denen Du regelmäßig und über den ganzen Sommer hinweg in Wien trainieren kannst.
Jetzt beschreibe ich Dir aber die letzte Woche vor dem "31sten Österreichischen Frauenlauf". Wie Du schon von den früheren Beiträgen weißt, habe ich eine Woche später mit dem Training begonnen als von dem Frauenlauf empfohlen wurde. Ich hätte nach der 20sten Kalenderwoche mit dem Training starten sollen. Da ich aber oft E-mails vom Frauenlauf bekomme und auch ein Artikel über "Tapering" in einem dieser Mails dabei war, habe ich mich entschlossen, die Kalenderwoche Nr. 20 zu überspringen und nach der Kalenderwoche Nr. 21 zu starten - Tapering bezeichnet die Reduktion des Trainingsumfangs vor einer großen Ausdauerbelastung. Mehr Informationen kannst Du hier finden:
 
Trainingswoche 11
 

Tag

Trainingseinheit

Dauer

MONTAG

60 Wechseltempolauf je 10 Gat und je 10 GAT2 + KTB

60 Minuten

MITTWOCH

15 Einlaufen - 8x2m im geplannten Wettkampftempo - Trabpause 2 - 10 Auslaufen
55 Minuten

SAMSTAG

20 Gat 1 inkl 2x 500m im geplannten Wettkampftempo

20 Minuten

SONNTAG

5 Km ASICS ÖSTERREICHISCHER FRAUENLAUF
 
MONTAG
Ich entscheide mich, am Abend laufen zu gehen. Ich laufe wie gewohnt die Strecke vom Praterstern bis zum Lusthaus und wieder zurück. Man könnte meinen, dass die Strecke langweilig sein muss und ich mehr Abwechslung in mein Training bringen sollte. Ich stimme voll und ganz zu - manchmal ist die Strecke wirklich langweilig. Ich weiß bereits, wann ich beschleunigen muss, damit ich die 5km unter 29:00 Minuten schaffe. Die Strecke ermöglicht mir jedoch einerseits, gelassener über meinen Alltag nachzudenken, anderseits schaltet mein Kopf völlig ab, wenn ich Vollgas gebe. Und dann kommt nur pure Entspannung und Freude darüber auf, dass man auch die Dämmerung beobachten und frische Luft atmen kann.
 
MITTWOCH
Heute habe ich ein Training mit dem Frauenlauf. Es ist das letzte Training vor dem Wettbewerb. Es herrscht eine tolle Atmosphäre. Karin´s Gruppe "5 Km unter 27:30" ist größer geworden. Viele Frauen haben von den langsameren Gruppen zu ihrer Gruppe gewechselt und laufen hervorragend. Die junge Dame, deren Ausdauer ich vor etwa einer Woche bewundert habe, hat zu einer schnelleren Gruppe gewechselt. Das Training macht viel Spaß. Mir kommt es vor, als wäre es angenehmer als die Wochen zuvor..
 
SAMSTAG
Es ist nach 8:00 Uhr, als ich mich in die Hauptallee begebe. Heute erwartet mich nur eine kurze Laufeinheit. Die Sonne scheint und lädt zu einem Frühstück im Freien ein. Ich laufe locker und im Schatten. Ich jogge wieder um den Teich herum. Zu meiner Überraschung muss ich öfter anhalten, ich bin irgendwie erschöpft und durstig. Es ist keine schöne Einheit. Ich hoffe aber, dass meine Motivation wieder zurückkommt, wenn ich die Startnummer, das T-Shirt und mein Goodie Bag abgeholt habe. Und natürlich darf ich das Unterhaltungsprogramm nicht vergessen - Ich bin um 10:30Uhr fürs Yoga angemeldet, also ab unter die Dusche, damit ich rechtzeitig hinkomme.
 
SONNTAG
ÖSTERREICHISCHER FRAUENLAUF FÜR 5 Km
 
 
 
 
 
 
DIE WOCHE DANACH
Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, wie ich über diese Woche schreiben soll. Ich wollte weder kurze Berichte über meine Trainingseinheiten notieren, noch krampfhaft Zeiten messen. Mein Ziel war es, die kommende Woche so locker wie möglich anzugehen und das Beste aus dem sommerlichen Wetter herauszuholen. Deshalb habe ich mich auch den anderen Sportarten wie Schwimmen, Walken oder Yoga gewidmet.
Ja, richtig gehört: Ich habe wieder Yoga gemacht auch wenn ich der Meinung bin, dass ich die wohl unbeweglichste und ungelenkigste Frau der Welt bin. Vielleicht denkst Du, dass ich übertreibe, aber ich komme mit meinen Handfächen nicht zu Boden, wenn meine Beine gerade gestreckt sind. Das ist eine echte Herausforderung für mich. Und Hocken auf den Fersen schaffe ich auch nie, da rolle ich auf meinen Rücken wie ein Käfer.
Und wie bin ich aufs Yoga gekommen?! Zufällig - Ich leide an Rückenschmerzen. Meine gute Freundin hat mir einmal erzählt, dass Yoga ihr bei Rückenschmerzen und mit der Körperhaltung geholfen hat. Ich mochte Yoga früher gar nicht. Die langsamen Bewegungen und "halsbrechenden" Positionen waren nicht mein Ding. Meine Freundin hat mich dann zu einer gratis Stunde im Strandbad Herrmann überreden können. Die erste Stunde gab ich mir wirklich Mühe, aber einige Positionen musste ich auslassen, sonst hätte ich mir das Genick gebrochen - aber es wirkte wirklich Wunder: Ich hatte danach keine Rückenschmerzen mehr. Wenn Du mehr über die Yoga-Stunden bei der Strandbar Herrmann erfahren möchtest, gibt es hier den Link: www.strandbarherrmann.at/
Ich habe das Laufen übrigens nicht vergessen, sondern ich reduzierte nur den Trainingsumfang. Ich lief nur 3 Mal pro Woche ca. 60 Minuten. Das Laufen gibt mir neue Energie, ich fühle mich danach leistungsfähiger und entspannter. Deshalb bin ich auf die Idee gekommen, auch im Sommer mit einer Laufgruppe zu trainieren. Ich laufe auch noch regelmäßig mit meinem Laufpartner, aber ich denke, dass er mich am Anfang sehr geschont hat und er an ein flotteres Tempo gewohnt ist.
Hier gibt es die Links zu den Sommer Laufgruppen:
Ich spreche eigentlich ungern über meine nächsten Ziele und Aktivitäten. Aber beim Laufen mache ich eine kleine Ausnahme. Ich bereite mich schon auf den 10km-Wettbewerb im September vor und trainiere wieder nach dem Trainingsplan - 3x pro Woche. Hier gibt es den Link dazu: https://www.runnersworld.de/trainingsplan/trainingsplan-10-km
Damit ich schneller und leistungsfähiger werde, mache ich zweimal pro Woche nach dem Laufen noch Kraftübungen. Hier findest Du verschiedene Übungen: http://www.oesterreichischer-frauenlauf.at/show_bericht.php?ber_id=2046&fpid=12
Und jetzt habe ich eine Frage an Dich: Magst Du Trainingspläne, oder trainierst Du lieber nach Lust und Laune? Probierst Du gern neue Sportarten aus? Wenn Du magst, kannst Du mir einen Kommentar hinterlassen.
 
 

 
 
 
 
 
 



Mittwoch, 20. Juni 2018

The 31st AUSTRIAN WOMEN´S RUN


DER 31ste ÖSTERREICHISCHE FRAUENLAUF
 
Am 16.05. landet eine Nachricht vom Österreichischen Frauenlauf in meinem Posteingang. Es ist gegen 21:45 Uhr, als ich aufgeregt die E-mail öffne. Mein Herz pocht laut, als ich die Informationen über Abholungsbestätigung der Startnummer, des Goodie Bags und des Shirts lese. Der 31ste Österreichische Frauenlauf steht vor der Tür. Nur 11 Tage trennen mich von dem Startschuss.

 
 Eine "11 Wochen lange Laufvorbereitung", in die ich all meine Energie, Kraft und Zeit steckte, ging zu Ende. "11 Wochen lang" habe ich mich hundertmal zum Training überreden müssen, trainierte mit einer Gruppe voller motivierter Frauen und suchte verschiedene Informationen übers Laufen im Internet. "11 Wochen lang" habe ich gehofft, dass ich die 28 Minuten Marke unterbiete. Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt ein Sprichwort.
Einerseits bin ich froh, dass es bald vorbei ist - denn nicht nur das Sommerwetter erschwert mein Training - sondern auch meine Motivation kommt langsam ins Stocken. Es ist einfach zu viel für mich. Außerdem werde ich bereits jetzt nostalgisch, weil die Challenge endet. Was werde ich danach machen?
Naja, ich hatte schon etwas vor und auf das Neue freute ich mich sehr. Und ohne Laufen kann ich mir mein Leben sowieso nicht vorstellen. Das Laufen ist ein fester Bestandteil in meinem Leben geworden.
Ich stelle meine Ernährung eine Woche vor der Veranstaltung noch einmal um und achte vermehrt auf die Einnahme von Kohlenhydraten und Flüssigkeit. Ich folge brav den E-mails vom Österreichischen Frauenlauf, die Ernährungstipps enthalten, und setze sie um.
Am Samstag kann ich nicht nur endlich meine Startnummer, das Goodie Bag und das T-Shirt abholen, sondern kann auch im Rahmen des Unterhaltungsprogramms vom Österreichischen Frauenlauf bei Yoga, Zumba und anderen Sportarten mitmachen. Ich sauge die großartige Atmosphäre beim Zumba auf, in der viele motivierte Mädels und Frauen hüpfen und tanzen. Es ist ein irres Feeling. Ich genieße den Tag, obwohl es wahnsinns Hitze herrscht.
Ich wünsche mir die ganze Woche, dass die Temperatur auf 15-18 Grad sinkt. Stattdessen ist es einfach nur heiß und die Wettervorhersage für den Sonntag sieht auch nicht so vielversprechend aus - 27 Grad. Kein Regen in der Nacht, aber Badewetter. Was habe ich Ende Mai erwartet? - einen Schneesturm??
Ich wache am nächsten Tag um 6:00 Uhr auf. Ich gönne mir eine Dusche und ein Frühstück. Danach ziehe ich mich an - eine kurze Hose, einen Bh und ein bauchfreies Top. Ich schlüpfe in meine Laufschuhe und gehe zur U-Bahn Station. Viele Läuferinnen sind unterwegs zum Stadion Center und viele von ihnen haben das Asics-T-Shirt an, das auch ich als Geschenk bekommen habe. Ich wollte das T-Shirt nicht anziehen, denn es war zu heiß. Ich habe stattdessen ein schwarzes Outfit ausgewählt. Schwarz ist meine Lieblingsfarbe. Ich assoziiere schwarze Sportklamotten und grüne Accesssoires (die Pulsuhr) automatisch mit Energie, Stärke und Hoffnung. Und die Hoffnung stirbt doch zuletzt.
Nachdem ich meine persönlichen Sachen in der Garderobe abgegeben habe, laufe ich mich kurz warm. Das Einlaufen ist sehr unangenehm - überall stehen oder laufen Personen. Ich kann meine Gedanken nicht richtig abschalten und mich nicht auf mich selbst konzentrieren.
Danach suche ich den Block E. Hoffentlich wird der Lauf kein E-E Lauf sein, wenn das Wetter schon so ekelhaft ist. Jetzt habe ich zumindest ein neues Programm für den Nachmittag - Schwimmen gehen. Ich stehe in meinem Block und versuche, mich zu beruhigen. Ich spüre ein flaues Gefühl im Magen. Ich atme tief ein und wieder aus und gleich nocheinmal. Eine Dame, die neben mir steht, erkundigt sich, ob es mir gut geht. Ich nicke und sage ihr, dass ich nervös bin. Sie lacht darüber und erwidert, dass es nicht so schlimm sein wird. Das weiß ich auch - es geht hier nicht um Leben und Tod, sondern um meine persönliche Bestzeit.
Meine Gedanken werden vom Startschuss unterbrochen. Der Block A, die Elite und die schnellsten Läuferinnen, starten. Ich schiebe mich mit den anderen Läuferinnen nach vorne zur Startlinie. Die Blöcke B und C sind dran. Ich schaffe das! Am Anfang darf ich nur nicht zu schnell laufen - schön locker angehen!", denke ich mir. Und jetzt fällt der Startschuss für mich. Ich laufe los. Es gibt viele Teilnehmerinnen und die ersten Meter kann ich nicht richtig joggen. Ich schlängle mich zwischen den Läuferinnen hindurch, um schneller nach vorne zu kommen. Meine Nervosität lässt langsam nach. Die 500 Meter Markierung ist da. Ich kontrolliere auch nicht meine Pulsuhr, um nicht in Stress zu geraten. Mein Ziel ist es, die ersten 3 Kilometer locker zu laufen (5:30 Pace) und die letzten 2km richtig Gas (5:15-5:20) zu geben. Schaffe ich das aber bei diesem Wetter?
Die ersten dreieinhalb Kilometer sind angenehm. Ich laufe die Lusthaustraße entlang, die genügend Schatten bietet. Die letzten 1,5 Kilometer durch die Hauptallee dagegen sind katastrophal. Es ist richtig heiß. Ich bereue, dass ich mir auf der Strecke keinen Becher mit Mineralwasser genommen habe, um es über mich zu leeren. Mir ist richtig heiß und ich habe Angst zu beschleunigen, weil ich fürchte, sonst umzukippen.
Die letzten 500 Meter sind da und sie machen mir wirklich zu schaffen. Ich beiße meine Zähne zusammen, um schneller nach vorne zu kommen. Die Sonne brennt gnadenlos. Auf meiner Stirn bilden sich Schweißperlen, die sich langsam aber sicher zu kleinen Bächen bündeln und die Schläfen hinunterrinnen. Ich habe Angst, plötzlich zusammenzusacken. Endlich habe ich die Ziellinie überschritten.
Ich beuge mich und lehne mich in die Knie. Ich hole tief Luft. Ich habe einen schrecklichen Durst und mir ist heiß. Eine Dame kommt zu mir und sagt mir, dass ich weitergehen soll, damit es nicht staut. Ich fasse mich und bewege mich langsam nach vorne. Ich komme langsam zu mir. Ich checke meine Pulsuhr - sie zeigt mir fast 30 Minuten. Wie schnell bin ich eigentlich gelaufen? Habe ich wenigstens die 28:00 Minuten Marke geschafft? Mein Kopf ist überfüllt mit den verschiedensten Gedanken.
Ich erfahre mein Ergebniss von der Webseite der Österreichischen Frauenlaufes : 28:50 Minuten. Ich habe mein Ziel nicht erreicht. Ich bin wieder gescheitert. Und dennoch spüre ich diesmal nur Befriedigung - weder Ärger noch Frustration.
Ich habe den Lauf wirklich genossen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, mit über 19 000 Frauen zu laufen. Wir sind zwar nicht gleichzeitig gelaufen, aber wir hatten vieles gemeinsam - ins Ziel zu kommen und dabei Spaß zu haben. Naja, die brütende Hitze hat meine Laune ein wenig gedrückt. Aber ich habe trotzdem die wahnsinnig positive Stimmung gefühlt - die Freude und die Begeisterung, die diesen Lauf umgaben. Der Lauf war voller Emotionen. Und ich möchte es nächstes Jahr wieder erleben. Und dann schaffe ich den Lauf bestimmt unter 28:00 Minuten...Die Hoffnung stirbt doch zuletzt!

 
 
 
 
Diese Fotos wurden auf meinem Urlaub gemacht.
These photos were taken on my vacation.
 
The 31st AUSTRIAN WOMEN´S RUN
On May 16th I get an email from the Austrian women´s run. It´s around 9:45pm when I open the email with lots of excitement. My heart is pounding when I read the information about the bib number, goodie bag and shirts. The 31st Austrian Women´s Run is almost there. Only 11 days are separating me from the starting shot.
"11 weeks of running preparation", in which I had put all my energy, strenght and time, came to an end. "11 weeks long" I had to persuade myself a hundered times to do my workout out, I excercised with a group full of motivated women and I searched for various information about running on the internet. "11 weeks long" I hoped that I would undercut the 28minutes mark. Hope dies last", as the saying goes.
On one hand I´m glad that it all will be over soon - not only the summer weather had complicated my workouts on the other hand my motivation is slowly decreasing. It´s just too much for me. In addition, I already get nostalgic because the challenge is ending. What will I do after that?
Well, I already had something in my mind and I was really looking forward to the new one. I cannot imagine my life without running anyway. Running became a fix part of my life.
One week before the event I change my diet once again and pay more attention to eating enough carbohydrates and getting enough liquid. I dutifully follow the e-mails with nutrition hints from the Austrian Women´s Run and integrate them into my diet.
On Saturday I can not only finally pick-up my bib number, goodie bag and shirt, but as a part of the entertainment program of the Austrian Women´s Run I can also participate in yoga, zumba and other activities. I enjoy the marvelous atmosphere in the zumba group, where lots of motivated girls and women jump around and dance. It´s a great feeling. I enjoy the day a lot, even though there is a crazy heat.
The whole week I am wishing that the temperature will drop to 15-18 degrees. Instead It´s a blazing heat and the weather forecast for Sunday doesn´t look that promising - 27 degrees. No rain at night, but bathing weather. What did I expect at the end of May? - A blizzard??
I wake up at 6:00am next day. I take a shower and have my breakfast. Then I get dressed - shorts, a bra and a crop top. I slip into my running shoes and head towards to the subway station. Many runners are on their way to Stadion Centre and many of them are wearing the Asics shirt that I also got as a gift. I didn´t want to wear it because it was too hot. I chose a black outfit instead. Black is my favourite colour. I associate black sports-clothes and green accessories (my pulse-watch) automatically with energy, strength and hope. And hope dies last.
After handing over my personal belongings in the cloack room, I warm up. The warming up is very uncomfortable - there are people standing or walking everywhere. I can´t really turn my thoughts off and focus on myself.
Then I am looking for block E. Hopefully, the run will be no e-e run, since the weather is so nasty. At least I have a programm for the afternoon now - swimming. I´m in my block and try to calm down. I get a dull feeling in my stomach. I take a deep breath, I exhale and do it again. A lady standing next to me asks if I‘m feeling well. I nod and tell her that I´m nervous. She laughs and replies that it won‘t be so bad. I know that, too - it‘s not a matter of life and death but it still is about my personal best time.
My thoughts are getting interrupted by the starting shot. Block A, the elite and fastest runners, are starting.  I move forwards with the other runners up to the start line. Block B and C are starting next. I can manage that. I must not go too fast in the beginning, take it slow", Im thinking by myself. Now its my turn, here is my starting shot. I start running. There are many runners on the road and I can´t run properly at the first few meters. I try to weave through the people to get ahead faster. My tension drops slowly. The 500 meter mark is here. I don´t even check my heart rate watch to avoid more stress. My goal is: running slowly for the first 3 kilometers (5:30 pace) and then speed up at the last 2 kilometers (5:15-5:20). Can I manage that in this weather?
The first three and half kilometers are pleasant. I jog along Lusthaustraße, which offers enough shade. In contrast, the last 1,5 kilometers through Hauptallee are one katastrophy. It´s really hot. I regret not taking a cup of mineral water on the track to douse myself with it. I´m really hot and I´m afraid to speed up because I don´t want to black out.
I really suffer at the last 500 meters. I clench my teeth to move faster. The sun burns mercilessly. Beads of perspiration are forming on my forehead and slowly but steady are turning into small streams and run down my temples. I´m afraid of collapsing. Finally I have crossed the finish line.
I bend down and lean into my knees. I take a deep breath. I´m terribly thirsty and I´m hot. A lady approaches me and tells me to move so it doesn´t get staunched. I pull myself together and start to move forward. I´m getting on a bit. I check my heart rate watch - they show me nearly 30 minutes. How fast did I actually run? Did I manage the 28:00 minutes mark at least? My head is overfilled with differents thoughts.
I get my results from the website of the Austrian Women´s Run: 28:50 minutes. I didn´t reach my goal. I failed again. But this time I only feel satisfaction - no anger and no frustration.
I really enjoyed the run. It´s an incredible feeling to run with over 19 000 women. We didn´t run at the same time, but we had some things in common - to finish and have fun. Well, the heat had partly ruined the fun. But I still felt many positive vibrations - the joy and the enthusiasm that surrounded this whole run. The event was full of emotions. And I want to participate again next year. And next time I will manage to get through it in under 28:00 minutes....hope dies last, doesn‘t it?

 
 
 


 
 
 
 
 
 

Montag, 11. Juni 2018

FIT IN 12 WOCHEN - WOCHE 9 und 10

FIT IN 12 WOCHEN - WOCHE 9 und 10
 
Ich hatte 14 Tage Vorbereitungszeit für den Wettbewerb "Avon Night Run" in Brünn - Tschechien. Ich habe dieser Laufveranstaltung den vorigen Post gewidmet. Du kannst es hier lesen:https://simplelivingstylebyvera.blogspot.com/2018/05/. Ich hatte vor, mein Maximum zu geben und auch das Krafttraining zu verdoppeln das bedeutet 3 Durchgänge zu je 35 Wiederholungen bei jeder Übung und nach jeder Laufeinheit.
In diesem Beitrag erfährst Du, ob ich mein Vorhaben realisieren konnte oder ob ich meine Ansprüche eher zurückschrauben musste.
 
 
WOCHE 9
 



Tag

Trainingseinheit

Dauer

MONTAG

20 lockerer Dauerlauf und 3-5 Steigerungsläufe als Abschluss + KTB

20 Minuten

MITTWOCH

10 Einlaufen - 500m in 2:40, Trabpause 90, 1000m in 5:25, Trabpause 2m, 2000m in 11:00, Trabpause 4, 1000m in 5:20, Trabpause 2, 500 in 2:35 - 10 Auslaufen + KTB
70 Minuten

FREITAG

10 GAT 1 + 50 GAT2 inkl. alle 10 Min für 20 sec Hocksprünge einbauen

55 Minuten

SONNTAG

ruhiger Dauerlauf 75 unterer Gat 1 Bereich und KTB

75 Minuten

MONTAG
Während des Tages herrscht eine brütende Hitze, deshalb begebe ich mich erst gegen 20:00 Uhr in die Hauptallee. Ich muss zugeben, dass ich am Abend lieber laufe als in der Früh. Ich fühle mich besser,und bin bereit, alles zu geben und mich richtig auszustoben. Ich freue mich dann auch jedesmal auf die Dusche und den gemütlichen Fernsehabend, wenn ich nach Hause komme.
Und so ist es heute gelaufen: Es steht zwar eine 20minütige Laufeinheit auf dem Programm, ergänzt um 3-5 Steigerungsläufe zum Abschluß, aber ich mache 54 Minuten und 47 Sekunden daraus - mein persönlicher Rekord im Laufen auf 9,7 km. Aber das ahne ich natürlich noch nicht. Ich laufe meine gewöhnliche Strecke in einem flotten Tempo bis zum Lusthaus und dann wieder zurück. Ich kontrolliere meine Pulsuhr nicht, sondern ich konzentriere mich nur auf das Atmen. Als ich mich dem Lusthaus nähere und genau vor der Brücke bin, erhöhe ich mein Tempo und sprinte bis zu den Schranken. Hier drehe ich um und jogge in einem lockeren Tempo wieder zurück. Ich halte das Tempo einen Kilometer lang und fange dann wieder an zu sprinten. Ich halte das Tempo bis zu einer Kreuzung - dann verlangsame ich und laufe bis zu einer Wegkreuzung, biege nach rechts und sprinte bis zur Universität. Danach biege ich Richtung Prater ein und laufe in lockerem Tempo bis zu einer Ampel. Hier checke ich meine Pulsuhr zum ersten Mal, während ich auf Grün warte. Ich starre mit offenem Mund auf den Display. Als ich die Pulsuhr stoppe, lese ich die Angabe: 9,7 km, 54:47 Sekunden.
Was?! Ich kann es nicht fassen! Ich habe mich dank der Steigerungsläufe um 2 Minuten verbessert. Ich kann es gar nicht fassen - 2 ganze Minuten.
Ich frage mich, ob es Zufall ist oder ob ich diesmal irgendetwas anders gemacht habe als sonst. Ich habe mich nur auf die Atmung konzentriert, war mit dem Kopf völlig bei der Sache. Es passiert mir selten, dass ich komplett abschalte und nur noch aufs Laufen fokussiere, zumindest bei längeren Dauerläufen.
Hmm, ich erinnere mich noch daran, wie ich zum ersten Mal die Meditationstunde besucht habe und die Mentorin mit mir arbeitete. Sie sagte mir damals: "Sie denken zu viel. Lassen Sie die Gedanken ziehen..." Und sie hatte Recht.
 
MITTWOCH
Heute habe ich ein Training mit dem Österreichischen Frauenlauf. Ich schließe mich der Gruppe von Karin an. Ich bin gut gelaunt und die kurzen Laufeinheiten, die ich sonst hasse, machen in einem Team voller motivierender Frauen auf einmal wirklich Spaß. Ich laufe unter den vier ersten Damen und bin wirklich stolz auf mich, als ich nicht nur die 2000 Meter unter 11:00 Minuten schaffe, sondern auch als Dritte im Ziel bin. Die anschließenden 1000 Meter machen mir dann aber zu schaffen, trotzdem beende ich sie auch als Dritte. Ich sammle Energie und Kraft in einer Trabpause. Karin lobt uns für eine tolle Leistung. Sie hebt besonders eine junge Dame hervor, die als Erste bei allen Einheiten beendet hatte, und schlägt ihr vor, zu einer schnelleren Gruppe zu wechseln, denn sie läuft sicher den 5 Pace. Die Dame ist angespornt und die letzten 500 Meter läuft sie etwa 200 Meter vor uns. Ich plage mich dagegen ganz hinten und beobachte sie neidisch. Sie schafft die 500 Meter ganz locker, dreht sich noch um und joggt uns lachend entgegen. Das ist ein WAHNSINN.
Zu Hause mache ich noch meine Kraftübungen, bevor ich totmüde ins Bett falle und sofort einschlafe.

FREITAG
Ich krieche schon um 7:00 Uhr aus dem Bett und um 8:00 spaziere ich zügig Richtung Praterallee. Ich bin heute müde und kann mir nicht vorstellen, nach jedem 10minütigen Lauf 20 Sekunden lang wie ein Äffchen zu springen. Mein Kopf lehnt das definitiv ab.
"Denk weniger, mach mehr," versuche ich mich selbst zu motivieren,."Solche Hockensprünge können auch Spaß machen", denke ich mir beim Warmlaufen. Oder ich könnte auch einen Muskelkater bekommen....es wäre so schön, wenn diese ganzen Gedanken weiterziehen könnten und einfach keine neuen mehr kämen.
Und jetzt beginne ich zu springen. Ein Läufer, der vorbeiläuft, ist sichtlich über meine "Affensprünge" amüsiert. Das hat er wahrscheinlich noch nie gesehen. Ich springe 20 Sekunden lang wie eine Verrückte. Dann laufe ich weiter.
Ich biege an der Kreuzung nach rechts und laufe wieder um den Teich herum. Warum gibt es heute so viele Läufer unterwegs, die mich bei den "Affensprüngen" belustigt beobachten?!
Ich laufe durch den Wald, um weiteren Zuschauern auszuweichen. Meine Oberschenkel beginnen zu schmerzen. Ich hätte nie gedacht, dass zwanzig Sekunden soo lang sein können. Ich bin nach dem dritten Durchgang Affensprünge" nämlich völlig fertig. Ich bin dehydriert, also halte ich bei einem Brunnen, um etwas zu trinken und um mein verschwitztes Gesicht zu waschen. Das kalte Wasser tut mir nur einen kurzen Moment gut, danach ist mir plötzlich eiskalt und ich habe das Gefühl, mich übergeben zu müssen.
Zu Hause muss ich mich zuerst hinlegen, bevor ich duschen gehe. Ich verzichte heute auf das Krafttraining.

SAMSTAG
Genau um 8:00 Uhr in der Früh treffe ich meinen Laufpartner in der Praterallee. Es ist schön, wieder mit jemandem zu laufen. Mir tun meine Oberschenkel von gestern noch weh, deshalb laufe ich deutlich langsamer. Mein Laufpartner zwingt mich, zu beschleunigen. Ich reagiere auf seine Versuche verärgert. Er ist sichtbar erstaunt von meinem Zustand. Ich erzähle ihm von meinem gestrigen Training und dann laufen wir endlich in einem lockeren Tempo.
Mein Laufpartner zeigt mir noch ein paar Kräftigungsübungen im Freien, damit ich meine Beine und meinen Rumpf stärken kann. Er hat bemerkt, dass ich bei längerem Laufen Schwierigkeiten mit der Körperhaltung habe und auch meine Füße nicht ordentlich anhebe.

 
 
 
 
WOCHE 10
 


Tag

Trainingseinheit

Dauer

MONTAG

45 Gat 1 und 3-5 Steigerungsläufe als Abschluss + KTB

45 Minuten

MITTWOCH

15 Einlaufen - 2x 2000m in 10:45, Trabpause 5, 4x500m in 2x30, Trabpause 90 - 10 Auslaufen
71 Minuten

FREITAG

55 niedriger GAT

55 Minuten

SONNTAG

Avon Night Run

5 KM

 
MONTAG
Ich entscheide mich, das Training nach meiner Arbeit zu machen. Es ist nach 20:00 Uhr, als ich in die Praterallee gehe. Ich laufe wieder meine gewöhnliche Strecke bis zum Lusthaus und zurück. Ich entschließe mich, die ersten drei Kilometer locker anzugehen und die übrigen 2 km richtig Gas zu geben. Das Laufen ist sehr angenehm und ich genieße es wirklich. Ich beschleunige und laufe bis zum Lusthaus, hier drehe ich um und jogge wieder zurück. Nach dem fünften Kilometer kontrolliere ich meine Pulsuhr: 28:03 Minuten - Ich freue mich über das Ergebnis. Danach fange ich wieder zu joggen an.
Zu Hause mache ich dann mein Krafttraining.


MITTWOCH
Ich mache das Lauftraining nach dem Nachtdienst. Das letzte Training, das ich nach einer Nachtschicht gemacht habe, endete leider nicht gut - ich bekam danach schreckliche Kopfschmerzen. Deshalb trinke ich eine Tasse Kaffee, ein Glas Mineralwasser und ein Iso Getränk. Diese Kombination, zusammen mit kühlem Wetter, macht mich munter. Ich schaffe die ersten 2 km in 10min, 23sek. Ich mache eine kurze Pause, bevor ich wieder starte. Die nächste Einheit, 2 km, stellt plötzlich eine Herausforderung für mich dar. Ich laufe deutlich langsamer und muss nach einem Kilometer anhalten, um mich zu erholen. "Macht nichts", tröste ich mich in Gedanken. Und ab gehts in den nächsten Kilometer - ich laufe locker und erreiche das Ziel in 5min, 22sek.
Ich suche die 100m-Markierung und laufe bis zur 600er-Markierung. Beim ersten Durchgang habe ich wieder Probleme, die 600m-Markierung zu erkennen. Zurück geht es dann besser. Ich hätte nie gedacht, dass 500 Meter so lang sein können", denke ich beim dritten Durchgang. Ich war vor ein paar Wochen sehr unmotiviert, als ich diese Hin-Her-Läufe machen musste. Heute fühle ich mich dagegen angenehm müde.
Ich verzichte heute auf meine Kraftübungen.
 
FREITAG
Es ist bewölkt draußen. Ich spaziere trotzdem zur Hauptallee. Es ist angenehm frisch. Ich mag solches Wetter - es ist ideal fürs Laufen. Ich laufe wieder meine gewöhnliche Strecke bis zum Lusthaus und wieder zurück. Es gibt ein Podium auf der Strecke, auf dem steht: RAPID LAUF. Es findet anscheinend morgen eine Laufveranstaltung statt.  Ich jogge bis zum Lusthaus und sehe dort eine Absperrung. Wieso ist es abgeriegelt?! Ha, hier gibt es eine Lücke - ich laufe um das Lusthaus herum und renne wieder zurück. Es beginnt, leicht zu regnen. Ich bin aber versteckt unter den Bäumen und spüre nichts. Auf der zweiten Kreuzung biege ich rechts ab und jogge in Richtung Universität. Es schüttet mittlerweile - ich bin durchnässt, als ich nach Hause komme.

SAMSTAG
LAUFVERANSTALTUNG: AVON NIGHT RUN

Und jetzt zu Dir: Welche Sportart machst Du am Liebsten im Sommer? Wenn Du möchtest, kannst Du mir einen Kommentar hinterlassen.
 
 

  
 
 

 

 


Local, Saisonal, plastik free - for what reason?!

Regional, Sasional, Plastikfrei - Aus welchem Grund?! Am Anfang des Jahres habe ich mich entschlossen meine Wohnung gründlich auszumist...