Dienstag, 10. Juli 2018

FAIRNESS RUN FOR 5 Km

FAIRNESS RUN FÜR 5 Km
 
Es ist ein Monat vergangen, seit ich an einem Laufwettbewerb teilgenommen habe. Ich habe mir am Jahresanfang verschiedene Laufveranstaltungen in meinem Terminplaner notiert, die ich mitmachen wollte. Es waren darunter zum Beispiel der Spendenlauf "Ich helfe laufend" im Augarten, der Stadtlauf in Baden und auch der DM Family Run in Olmütz - Tschechien. Aber je näher die Termine rückten, desto mehr haderte ich mit mir. Schlussendlich strich ich das Vorhaben aus einem einfachen Grund: mir fehlte die nötige Energie.
 

Ich hatte Anfang Juni einen kurzen Urlaub, aus dem ich neue Kräfte schöpfen konnte. Natürlich packte ich auch meine Laufschuhe und Laufsachen ein - ich hoffte, dass meine verlorene Begeisterung wieder zurückkehren würde. Und sie kam auch wieder langsam zurück - ich lief neue Strecken, ich powerte mich beim Intervalltraining aus und genoss den Long Jog.
Ich kehrte mit neuem Elan nach Wien zurück - keine Spur von Müdigkeit und Erschöpfung. Das musste ich sofort ausnutzen, also meldete ich mich für den Fairness Run für 5 Km, der am 28.06. in Wien stattfand, an.
Ich habe mich auf diesen Lauf nicht extra vorbereitet. Ich konzentrierte mich nicht krampfhaft auf die regelmäßige Einnahme von Kohlenhydraten und Flüssigkeit und ich maß die gelaufenen Kilometer nicht nach jeder Einheit, sondern reduzierte meinen Trainingsumfang, lief nur dreimal pro Woche, machte zweimal wöchentlich die Kraftübungen und aß, was mir schmeckte. Hier gibt es meinen aktuellen Trainingsplan inklusive Krafttraining:https://www.runnersworld.de/trainingsplan/trainingsplan-10-km und http://www.oesterreichischer-frauenlauf.at/show_bericht.php?ber_id=2046&fpid=12
Ich wollte keine persönliche Bestzeit bei diesem Laufevent erreichen, sondern einfach nur Spaß daran haben. Den Fairness Run kann man in zwei österreichischen Städten laufen - in Wien und in Linz. In Wien läuft oder walkt (Nordic Walking) man die 5 km über die Mariahilferstraße und die nahelegenen Gassen. Der Fairness Run weist nicht nur auf den Fair-Play im Sport hin, sondern auch auf ökologische und soziale Fairness. Man konnte seine Laufbekleidung und Laufschuhe im Rahmen dieser Laufveranstaltung, in Kooperation mit Clean Clothes Campagne, unter die Lupe nehmen und checken lassen, ob sie fair produziert worden sind. Auf der Webseite vom Fairness Run findet man auch verschiedene Empfehlungen zu bewusstem und nachhaltigem Einkaufen und Leben. Hier gibt es den Link:www.fairnessrun.at
Es ist also kein Wunder, dass ich mir diesen Lauf nicht entgehen lassen wollte. Ich fand es interressant, etwas Neues über die eigene Kleidung zu erfahren. Ich bin keine Ökotante, die strikt auf alle Etiketten sieht und sich in jedem Geschäft erkundigt, ob die Kleidung "fair" produziert ist. Aber auf der anderen Seite ist es mir auch nicht egal, dass einige Produzenten Chemikalien bei der Warenherstellung verwenden oder ihre Mitarbeiter schlecht behandeln.
Aber zurück zum Laufevent. Ich wollte diesen Lauf locker angehen und ihn genießen. Ich spürte keine Nervosität am Start, sondern Freunde als der Startschuss erklang. Ich lief los mit den anderen Läufer - über die Mariahilferstraße und über die Seitengassen. Das Wetter war perfekt. Es war frisch, da es kurz davor geregnet hatte. Keine brütende Hitze, die das Laufen unangenehm macht, sonden ein Wetter, das wie fürs Laufen gemacht ist. Ich konnte schnell laufen, ohne das Gefühl zu haben, dass ich bald zusammensacke oder Kreislaufprobleme bekomme. Ich genoss den Lauf wirklich und versuchte, mein Bestes zu geben.
Und ich habe mein Bestes gegeben, denn ich knackte meine Bestzeit, die auf der Webseite des Fairness Run veröffentlicht wurde: 27:59. Ich konnte es nicht fassen. Wieso erreichte ich meine Bestzeit gerade bei dieser Laufveranstaltung, bei der es mir vollkommen egal war, mit welcher Zeit ich die Ziellinie überschreite und bei der ich nur Spaß am Laufen haben wollte?! Vielleicht hat es mit der ausreichenden Regeneration zu tun. Als ich an dem Österreichischen Frauenlauf oder dem Avon Lauf in Brünn mitmachte, spürte ich zwar Begeisterung, aber innerlich war ich ausgelaugt.
Ich bin stolz darauf, dass ich dieses Ergebnis nach dem regelmäßigen Training erreicht habe. Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber es hat geklappt. Die Hoffnung stirbt doch zuletzt - Mein Lieblingssprichwort beim Laufen - denn ich habe die 27:30 Marke noch nicht geknackt. Mit anderen Worten: Das Laufen ist eine unendliche Geschichte.

 
 
 
 
 
 
FAIRNESS RUN FOR 5 Km
It has been a month since I joined a running competition. At the beginning of the year, I wrote down some running events in my personal organizer, which I wanted to participate. For example there was the "Ich helfe laufend"-Run in Augarten, the Stadtlauf in Baden and the DM Family Run in Olomouc, Czech Republic. But the closer the dates came, the more I wrangled with myself. Finally, I withdrew my intention for this simple reason: I lacked the energy.
I had a short vacation at the beginning of June, out of which I could draw new energy. Of course, I packed my running shoes and running stuff - I hoped that my lost excitement would return. And it did came back slowly - I ran new ways, I burned off energy during interval training and I enjoyed the long jog.
I returned to Vienna with a new pep. No sign of tiredness and exhaustion. I had to take advantage of this condition immediately so I signed up for the Fairness Run for 5 Km, which took place in Vienna on 28.06.
I didn´t especially prepare myself for this run. I didn´t pay more attention to eating enough carbohydrates and getting enough liquid. I didn´t even measure the kilometres after each running-unit. I reduced my training and ran only three times a week, I did strength training twice a week and ate what was to my liking. Here is my current training plan including strength training: https://www.runnersworld.de/trainingsplan/trainingsplan-10-km and http://www.oesterreichischer-frauenlauf.at/show_bericht.php?ber_id=2046&fpid=12
I didn´t want to achieve a personal best time at this running event I simply wanted to have fun. The Fairness Run takes place in two Austrian cities - Vienna and Linz. In Vienna you run or walk (Nordic Walking) the 5 km through the Mariahilferstraße and its side streets. The Fairness Run not only points to fair play regarding sports, but also to ecological and social fairness. You could get your running clothes and running shoes checked out at this event - in cooperation with Clean Clothes Campagne - and see if they were produced fairly. You can find various recommendations on conscious and sustainable shopping and life on the Fairness Run´s Website. Here is the link:www.fairnessrun.at
So it is no surprise that I didn´t want to miss out on this run. It was interesting to learn something new about my own clothes. I´m not an ecologist who strictly looks at every single label during shopping and who inquires, if the clothes are produced fairly. But on the other hand it is not like I wouldn‘t mind that some producers use chemicals during colthes-production or even mistreat their employees.
But back to the running event. I wanted to take it easy and enjoy it. I wasn´t nervous at the start but I felt joy when I heard the starting shot. I ran with the other runners - through the Mariahilferstraße and through its side streets. The weather was perfect. It was fresh because it had rained before - No sweltering heat that makes jogging uncomfortable, but a weather made for running. I was able to jog fast, without getting the feeling that I would black out soon or get a circulatory failure. I really enjoyed the run and tried to do my best.
And I did do my best. I did a best time according to the Fairness Run´s Website: 27:59. I couldn´t believe it. Why did I reach my best time at this running event, where I didn´t care at all, which time I achieve and where I just wanted to have fun?! Maybe it has to do with a sufficient regeneration. When I participated in the Austrian Women´s Run or the Avon Run in Brno, I also felt excitement, but inside I felt drained.
I´m proud that I have achieved such result after the regular training. It took some time, but it worked out. Hope dies last - My favourite saying regarding running - because I have not undercut the 27:30 mark until now. In other words: running is a never-ending story.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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